Kirchliche Trauung in der Evang. St. Blasiuskirche Altdorf

Sie haben sich für die kirchliche Trauung in unserer St.Blasiuskirche angemeldet. Die Überlegungen und Hinweise dieses Blattes sollen Ihnen bei der Vorbereitung ihrer Trauung helfen; sie helfen außerdem, das Traugespräch, zu dem wir Sie ins Pfarramt einladen werden, von organisatorischen Fragen zu entlasten.


Liebe ist mehr......
   .....als ein flüchtiges Wort, mehr als ein Traum, der bald endet.

 

Liebe ist ein Geschenk, das unser Leben unendlich reich und glücklich machen kann. Liebe ist so gesehen immer das "Ja" Gottes hinter unserem "Ja", seine große Gabe hinter unserem Geben. Sie ist ein unübertreffliches Bild für die Beziehung Gottes zu uns Menschen, für seine Liebe und sein Vertrauen zu uns. Liebe, die zwei Menschen füreinander empfingen, ist ein Stück Himmel auf Erden. Solche Liebe sucht in der Ehe die ihr angemessene Form.

 

Lebensform und Verheißung

 

Im Bündnis ihrer Ehe entdeckten Christinnen und Christen seit jeher "Gottes Gestift" (Martin Luther) - eine Stiftung, eine Hilfe, eine gute Grundlage für gelingende Partnerschaft unter Menschen. Das Versprechen zweier Menschen lebt aus der Verheißung Gottes. Einer Verheißung, die weit mehr im Blick hat, als (nur) Nachkommenschaft im Kindersegen. Im Blick ist vielmehr von Anfang an die ganze Fülle des Segens, die mit partnerschaftlichem Leben einhergeht. Gott will nicht, dass der Mensch einsam und allein leben muss und schafft ihm ein Gegenüber, das ihn ganz sein lässt, das ihn tagtäglich "ergänzt".

 

Leben in Beziehung

 

Nirgendwo sind Menschen deutlichere Ebenbilder ihres Gottes und Schöpfers als dort, wo sie in Beziehungen leben. Wo Menschen ihrer Beziehung, ihrer Liebe, ihrer gegenseitigen Verantwortung füreinander eine ausgesprochene Form geben, haben sie Gottes Wort, Gottes Verheißungswort auf ihrer Seite.

 

Anmeldung zur Trauung

 

Die Ehe ist die Lebensform, die Christen ihrer Liebe geben. Der Hochzeitsgottesdienst soll Raum bieten für Gottes Verheißungswort und Segen, für unseren Dank und unsere Bitten am Anfang eines neuen Weges. Wenn Ihr Entschluss zur Trauung feststeht, bitten wir einen von Ihnen zur Anmeldung während der Bürozeiten ins Gemeindebüro. Dabei wird auch Tag und Uhrzeit der Trauung verabredet. Im Traugespräch, das ich mit Ihnen beiden führen möchte, werden wir den Ablauf und die Inhalte des Gottesdienstes insbesondere den von Ihnen gewählten Trauspruch besprechen. Für Ihre Vorbereitungen und Ihr Fest wünschen wir Ihnen im Namen der Kirchengemeinde Freude und Gelingen!

 

Ihr Pfarrer Bernd Rexer

 

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Informationen zur Trauung

 

Hier finden Sie nähere Informationen zu folgenden Themen:

 

1. Das Traugespräch
2. Auswahl des Trautextes - Lieder - Gebete
3. Musikalische Gestaltung
4. Gottesdienst-Programme
5. Standesamtliche Heiratsurkunde
6. Abkündigung
7. Blumenschmuck in der Kirche
8. Draußen vor der Kirche
9. Kinder im Gottesdienst - Kinderbetreuung
10. Gottesdienstopfer und Spenden
11. Fotografieren und Filmen
12. Tonaufnahme vom Gottesdienst
13. Einzug des Paares
14. Traufrage

 

1. Das Traugespräch

 

Der Trauung voraus geht ein Traugespräch, zu dem wir Sie ins Pfarramt einladen. Machen Sie bitten mit Pfarrer Rexer (Tel: 605506) rechtzeitig einen Termin dafür aus. Im Traugespräch soll es nur am Rande um organisatorische Fragen gehen. Im Vordergrund wird die Gestaltung des Gottesdienstes und in diesem Zusammenhang unser Nachdenken über Ehe und Trauung stehen. Welche Erwartungen, welche Hoffnungen sind gerade wichtig für Sie?

 

2. Auswahl des Trautextes - Lieder - Gebete

 

Gerne können Sie selbst überlegen, welcher Trautext Ihnen gefallen würde. Über dieses Bibelwort wird im Traugottesdienst gepredigt werden. Es kann so etwas wie ein Leitwort Ihrer Ehe sein. Auch Lieder können von Ihrer Seite vorgeschlagen werden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit für Angehörige und Freunde, bei den Gebeten mitzuwirken.

 

3. Musikalische Gestaltung

 

Auch bei der sonstigen musikalischen Gestaltung des Gottesdienstes dürfen Sie gerne mitwirken. Vielleicht wissen Sie von Freunden oder Verwandten, dass diese sich musikalisch einbringen möchten. In solch einem Fall bitten wir Sie bzw. Ihre Musiker selbst frühzeitig um Rücksprache mit uns im Pfarramt, was Inhalt und Umfang der Stücke angeht.
Die Kirchengemeinde stellt für Trauungen den Organisten bzw. die Organistin.

 

4. Gottesdienst-Programme

 

Es ist Ihnen überlassen, ob sie Gottesdienst-Programme zu Ihrem Traugottesdienst (Ablauf; Trautext; Lieder) erstellen wollen. Ein solches Blatt erleichtert der zum Teil auswärtigen Gottesdienstgemeinde die Übersicht über den Ablauf und die Inhalte des Gottesdienstes. Lassen Sie uns im Pfarramt bitte vorab ein Exemplar zukommen. Geben Sie bitte die Programmblätter zum Auslegen in den Bänken (nach Möglichkeit am Vortag) beim Mesner oder im Pfarramt ab.

 

5. Standesamtliche Heiratsurkunde

 

Bitte lassen Sie uns rechtzeitig, noch vor der kirchlichen Trauung, die standesamtliche Heiratsurkunde (Ausfertigung für religiöse Zwecke) im Pfarramt zukommen. Wenn Sie einen Eintrag in Ihr Familienstammbuch wünschen, geben Sie dieses bitte mit ab.

 
6. Abkündigung der Trauung

 

Ihrer kirchlichen Trauung wird im vorausgehenden Sonntagsgottesdienst im Rahmen der Fürbitten gedacht werden. Es wäre schön, wenn sie anwesend sein könnten. Jede Trauung ist grundsätzlich ein öffentlicher, jedem Gemeindeglied zugänglicher Gottesdienst.

 

7. Blumenschmuck in der Kirche

 

Das Schmücken der Kirche mit Blumen ist Sache der Brautleute. Bitte setzen Sie sich mit unserem Mesner Traugott Henne (Tel: 604255) in Verbindung. Bei mehreren Trauungen an einem Tag einigen sich die Brautpaare untereinander über Art und Umfang des Blumenschmucks. Es ist üblich, dass der Blumenschmuck die Kirche in der Woche nach der Trauung schmückt.
Wegen der erhöhten Rutschgefahr und um unserem Mesner unnötigen Aufwand bei der Reinigung der Kirche zu ersparen, bitten wir darum, das Blumenstreuen in der Kirche selbst zu unterlassen. Draußen ist diese schöne Sitte freilich erlaubt.

 

8. Draußen vor der Kirche

Oft empfangen Freunde vom Verein oder Arbeitskollegen das Hochzeitspaar vor der Kirche mit einer Überraschung und bekommen so leider von der eigentlichen Trauung gar nichts mit. Damit diese nicht "draußen" bleiben müssen, laden wir sie gern zur Trauung in der Kirche ein. Sie können dann beim letzten Lied hinausgehen, um den nötigen Vorsprung vor dem Paar zu haben.

 

9. Kinder im Gottesdienst - Kinderbetreuung

 

Wir möchten Sie ermutigen, mit den Kindern, die mit zur Hochzeit kommen werden, das Gespräch über den Gottesdienst schon im Vorfeld zu suchen. Am besten setzen sich Familien mit Kindern so, dass auch die Kleinen einen Blick auf den Altar haben. Bei der eigentlichen Trauung dürfen Kinder gerne nach vorne an die Seiten des Altars kommen.
Wir bitten Sie, selbst zu erwägen, ob nicht eine Person Ihrer Familie oder Ihres Freundeskreises während der Predigt eine Kinderbetreuung organisieren könnte. Eine kleine Spielecke befindet sich in der Sakristei (linke Tür unterhalb der Orgel). Sollte sich unter Ihren Gästen ein Kleinkind befinden, können Sie ebenfalls auf die geheizte Sakristei verweisen. In der Sakristei gibt es Sitzgelegenheiten und eine Tonübertragung des Gottesdienstes. Toiletten sind im Untergeschoss der Kirche, der Zugang befindet sich links vor der hinteren Kirchentür.

 

10. Gottesdienstopfer und Spenden

 

Für Trauungen werden keine Gebühren erhoben, auch nicht für den Dienst der Organistin bzw. des Organisten. Für Ihr Opfer oder auch gesonderte Spenden, die im Pfarramt abgegeben oder der Evang. Kirchenpflege überwiesen werden, sind wir dankbar! Eine Spendenbescheinigung erhalten Sie auf Wunsch (Vereinigte Volksbank AG  BLZ 603 900 00;  Konto-Nummer 360 431 003).

 

11. Fotografieren und Filmen

 

Das Fotografieren und Filmen während des Gottesdienstes wäre mit erheblichen Störungen der gottesdienstlichen Feier verbunden und ist nur in eingeschränkter Weise möglich! Möglich ist das Fotografieren und Filmen während des Ein- und Auszuges des Paars.

Das Filmen mit einer feststehenden Videokamera von der Empore aus ist während des ganzen Gottesdienstes gestattet. Bitte weisen Sie auch ihre Freunde und Verwandten auf diese Regeln hin!
Im Anschluss an den Gottesdienst können freilich Erinnerungsfotos in oder vor der Kirche (auf Wunsch gerne mit Pfarrer) gemacht werden.

 

12. Tonaufnahme vom Gottesdienst

 

Wer an einer Tonaufnahme des Gottesdienstes Interesse hat, kann rechtzeitig vor dem Gottesdienst eine leere Kassette vorbeibringen und diese dem Mesner geben.

 

13. Einzug des Paares

 

Wir bitten Sie (und gegebenenfalls Ihre nächsten Angehörigen) sich mit dem Läuten der Glocken am Südeingang der Kirche einzufinden. Beim Einzug während des Vorspiels folgt das Brautpaar dem Pfarrer. Nach dem Paar ziehen oftmals enge Familienangehörige und Freunde ein, sofern sie nicht schon in der Kirche Platz genommen haben.

 

14. Traufrage:

 

Der Segnung des Paares bei der Trauung geht das Stellen der Traufrage und die Antwort durch Braut und Bräutigam voraus. Der Pfarrer wendet sich mit folgenden Worten an das Paar: "Nun frage ich Euch vor Gott und dieser christlichen Gemeinde:
…….. willst Du mit …… als Deinem/r Ehemann/-frau nach Gottes Gebot und Verheißung leben, sie/ihn als Gottes Gabe lieben und ehren und ihr/ihm in Freud und Leid treu bleiben, bis der Tod euch scheidet -  so antworte: Ja, und Gott helfe mir!"

 

 

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Evang. Pfarramt:  Pfarrgartenstraße 3,  71155 Altdorf, 

Tel.: 07031/605506

Fax: 07031/604579


Öffnungszeiten Gemeindebüro (Fr. Heldmaier): Di-Do  9-12 Uhr

 

Mail: pfarrbuerodontospamme@gowaway.evangelisch-altdorf.de