Berufung von Angela Homann ins Amt der Diakonin.

Sonntag, der 11. März 2012, war ein besonderer Tag für unsere Jugendreferentin Angela Homann. Sie wurde in einem feierlichen Gottesdienst in der Amanduskirche in Bad Urach in das Amt einer Diakonin der Evangelischen  Landeskirche in Württemberg berufen. Voraussetzung für diese Ordination war der erfolgreiche Abschluss der Aufbauausbildung. Diese hatte sie in den Jahren 2009 bis 2011 berufsbegleitend  auf der Karlshöhe Ludwigsburg absolviert. Wir gratulieren ihr auch an dieser Stelle zu ihrem neuen Amt.

Zusammen mit Angela Homann wurden weitere 31 Personen in das Amt der Diakonin bzw. des Diakons eingeführt. Unter dem Klang der mächtigen Orgel zogen sie in die Kirche ein und nahmen im Altarraum Platz. Die Predigt von Herrn Kirchenrat Steck stand unter dem Bibelwort Ps. 25,15: „Meine Augen sehen stets auf den Herrn“. Ein Gedanke daraus: So wie wir „stets“ in unserem Leben die Nähe Gottes vor Augen haben sollen, so ist es auch Gott, der uns ansieht und uns nahe ist. Er unterstrich die Bedeutung der  Diakonie als „gelebter Glaube in Wort und Tat“.

Nach der Predigt erfolgte die Berufung in das Amt. Jeder Person wurde ein persönliches Bibelwort mit auf den Weg gegeben und unter Handauflegung und Segnung wurde ihnen eine Urkunde übergeben und sie so in das Amt eingeführt.

Der Gottesdienst endete mit dem Auszug der neu ernannten Diakone/innen aus der Kirche. Im benachbarten Uracher Stift gab es dann noch bei einem kleinen Imbiss Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen. Eine Gruppe von etwa zehn Mitgliedern unserer Kirchengemeinde nahm an dem Festgottesdienst in der Amanduskirche und dem anschließenden Beisammensein teil.
   
Wenn Angela Homann nun Diakonin ist, ist sie dann nicht mehr Jugendreferentin in unserer Gemeinde? Doch, das geistliche Amt einer Diakonin sieht konkrete Arbeit in verschiedenen Berufsgruppen vor, z.B. in Religionspädagogik, Gemeindediakonie, Soziale Diakonie oder eben in der Jugendarbeit, in der Angela als Jugendreferentin weiterhin hier in Altdorf ihren Dienst tut. Wir wünschen ihr dazu auch an dieser Stelle Gottes Segen.

Einige Teilnehmer an der Berufungsfeier.